Körpersprache – die Sprache unseres Unterbewusstseins

Lautlose Sprache

Eine Sprache, die wohl jeder Mensch versteht und die jeder spricht.
Auch wenn unsere Zunge lügt, ein feinfühliger Mensch wird es spüren können, dass da etwas nicht ganz koscher ist. Sicher fragen jetzt einige Leser, wieso? Nun das liegt daran, dass wir Menschen eine zweite Sprache haben. Ja Sie haben richtig gelesen, wir Menschen haben eine fonetische Sprache, aber nicht nur durch sie funktioniert Verständigung untereinander. Es gibt da noch eine zweite Sprache, durch die wir Menschen miteinander kommunizieren, sie ist lautlos aber bestimmt nicht weniger wirkungsvoll, gemeint ist die Körpersprache.

Gestik, Mimik und Körperhaltung

Körpersprache setzt sich aus den drei Faktoren Gestik, Mimik und Körperhaltung zusammen. Faktoren, die nicht nur im Alltag sehr wichtig sind, obwohl wir sie bewusst gar nicht wahrnehmen. In Sache Liebe und Leidenschaft spielt Körpersprache eine ausschlaggebende Rolle. So gibt es zum Beispiel beim Flirten ganz genaue Rollenspiele, die jeder beherrscht obwohl er vielleicht noch nie etwas davon gehört hat, und auch der Flirt selbst wird zu aller erst durch die Körpersprache eingeleitet.

Ein kleiner Blick hat oft mehr Wirkung als große Worte. Aber Vorsicht ist angebracht, leicht kann ein Schuss auch nach hinten losgehen, denn bestimmte Verhaltensweisen können verschiedene Bedeutung haben. So bewirkt zum Beispiel ein abgewendeter Blick, dass der Andere denkt, man sei schüchtern oder dass man etwas zu verbergen hätte. Ein ruhiger Blickkontakt dagegen erweckt Vertrauen.
Mit der Körperhaltung verhält es sich ähnlich.

Ein erfolgreicher Mann wird nie mit zu Boden gesenktem Blick und hängenden Schultern auftreten, das assoziiert das Bild von einem typischen Loser.
Eine aufrechte Haltung mit erhobenem Blick symbolisiert für jeden eine aufrechte Persönlichkeit. Ob das nun der Wahrheit entspricht, steht wieder auf einem anderen Blatt, jedenfalls sieht es besser aus.

Körpersprache der Frau: Was sagt ihre Mimik und Gestik?

Dies trifft auch auf die weiblichen Mitglieder unserer Gesellschaft zu. Es wirkt doch viel schöner und wesentlich erotischer, wenn eine Frau aufrecht und mit freiem Blick auftritt, als wenn sie gebückt und verängstigt erscheint. Da werden selbst ein großer Busen und eine ganz tolle Figur nichts mehr an dem negativen Eindruck ändern können.

Auch den Händen kann bei der Körpersprache eine wichtige Funktion zufallen, sie können pure Sinnlichkeit verkörpern, können berühren und können verführen.
Sie sind aber auch ein Spiegel zahlreicher Gefühle.

So wirkt das laszive um den Finger wickeln einzelner Locken durchaus sexy und wird oft für eine erotische Aufforderung gehalten, während das ständig mit der Hand durch die Haare fahren Unsicherheit signalisiert. Was man auf jeden Fall nicht gut ankommt beim anderen, ist das ständige Zurechtrücken der eigenen Kleidung, etwa wenn der Mann ständig die Krawatte nachzieht, dies signalisiert weniger Verlegenheit, als vielmehr fehlendes inneres Gleichgewicht.

Die Körpersprache richtig deuten lernen

Mittlerweile wird die Körpersprache als ein Kurs bei den Volkshochschulen und so genannten Flirtschulen angeboten. Für Singles, die sich unsicher auf dem Paket der Suchenden bewegen, kann die richtige Deutung der Körperhaltung zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen und so manchen Flirt zum Erfolg verhelfen.

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